Weg in die Neuzeit
1913 wurde der alte Badische Bahnhof stillgelegt und an die Schwarzwaldallee verlegt. Mit dem Ausbau der Messe entlang des Riehenrings fand die zweite Phase der Stadterweiterung statt. Bekanntestes und markantestes Bauwerk zu dieser Zeit wurde der Kopfbau zur Halle 1. Sie wurde ab 1924 gebaut. Damit entstand ein neues Gegenüber zu den Bauten entlang des Riehenrings, das sich in jüngerer Vergangenheit wiederum stark veränderte.
Die drei letzten markanten Eingriffe in das Messegelände waren der Neubau der Halle 1 von Theo Hotz im Jahr 1998/99, der Messeturm von Morger & Degelo und Daniele Marques im Jahr 2003 sowie die Eröffnung des grossen Messebaus von Herzog & de Meuron am Riehenring im Jahr 2013. Damit etablierten sich sowohl in der vertikalen wie auch in der horizontalen Ausrichtung neue Massstäbe.
Die neue Dimension der Dichte betrachten die Architekten als Grundlage für ihre städteräumliche Konzeption. Der Claraturm und die Neubebauung im Umfeld der Messe ist die konsequente Fortsetzung der Entwicklung um den Messeplatz innerhalb der vergangenen zwei Jahrzehnte.